Auch noch gesehen

 

Das Mädchen auf dem Besenstiel

Sechs Bären und ein Clown

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

 

Drei Kinderfilme aus der CSSR. „Drei Haselnüsse...“ und „Das Mädchen auf dem Besenstiel“ wurden jeweils von Vaclav Vorlecek inszeniert, „Sechs Bären und ein Clöwn“ von Oldrich Lipsky. Sicher Regisseure, die in Prag einen guten Namen haben. Bei den österreichischen Kindern werden sie nach diesem erfolgreichen Debüt mit Sicherheit ebenso geschätzt werden wie in ihrer Heimat.

 

Verrückt/Schön

 

Romeo und Julia in Los Angeles. Tochter Nicole aus feinem Haus (Kirsten Dunst) geht eine Romanze mit Underdog  Carlos (Jay Hernandez) ein. Die chaotische und sprunghafte Lebensführung Nicoles beeinträchtigt jedoch die zielstrebige und gewissenhafte Haltung des Studenten Carlos und ihr Verhältnis wird auf harte Proben gestellt.

John Stockwell verzichtet auf all den üblichen rosaroten Highschool-Klimbim und hat einen durchaus ernst zu nehmenden Problemfilm inszeniert.

 

Serendipity

 

Auch dies ein Liebesfilm mit ungewissem Ausgang. Regisseur Peter Chelsom lässt sein Publikum lange um die Frage zittern, ob Jonathan (John Cusack) und Sara (Kate Beckinsale) letztendlich doch zusammen finden.

 

The Man Who Wasn´t There

 

Billy Bob Thornton spielt in dieser schwarz-weißen Coen-Brüder Tragikomödie den einsilbigen Kleinstadt-Figaro Ed Crane, der ans große Geld möchte, um sich beruflich zu verändern und so beschließt er, den reichen Kaufhausbesitzer Big Dave (James Gandolfini) zu erpressen, der zudem ein Verhältnis zu Ed´s Frau unterhält....

Ein witziges Drehbuch, gute schauspielerische Leistungen und eine überzeugende Regie werden nicht nur Coen-Fans positiv überraschen.

 

Die Letzte Festung...

 

ist ein Miltärgefängnis, in dem Robert Redford als hochdekorierter General als Strafe für eine Befehlverweigerung langjährig einsitzt. Durch die sadistischen und menschenverachtenden Führungs-Methoden des Anstaltsleiters Colonel Winter kommt es zu einer lebensbedrohneden Konfrontation zwischen beiden Protagonisten. Regisseur Rod Lurie hat dieses Gefängnis-Opus in grandiosen Bildern mit außerordentlichen Darstellern aber mit viel Fahnenheiligkeit, patriotischem Vibrato und der opulenten Musik von Jerry Goldsmith  inszeniert.

 

 

 

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