Auch noch gesehen

 

Zwei Filme versuchen neben der alles überschattenden Premiere des ersten Teils der „Herr der Ringe“-Trilogie zu bestehen.

Da gibt es zunächst einmal die Komödie

 

Plötzlich Prinzessin

 

Darin erfährt die junge Mia aus dem kalifornischen San Francisco, gespielt von Anne Hathaway, titelgemäß „plötzlich“, dass sie Anwärterin auf den Thron eines kleinen europäischen Königreiches ist weil sich ihre Mutter angeblich mit dem kürzlich verstorbenen Kronprinzen dieses Mini-Reiches königlich amüsiert haben soll. Und nun wird Mia von der resoluten Mutter des Kronprinzen auf  prinzessliche Manieren getrimmt, was der nur begrenzt Freude bereitet.

Ein witziges und ziemlich kitschiges Tennie-Märchen. Sozusagen die jugendfreie Version des Julia-Roberts-Klassikers „Pretty Woman“.

 

Unter dem Sand

 

Endlich wieder einmal ein Film mit der beeindruckenden Charlotte Rampling.

Als Marie kämpft sie gegen die Erkenntnis des Verlusts ihres geliebten Ehemannes Jean, der während eines Urlaubs am Meer beim Schwimmen ertrunken ist.

Regisseur Francois Ozon, der hier ein autobiographisches Erlebnis in Bilder umzusetzen versucht hat, begleitet die Rampling bei dem Versuch mit einem lebensbedrohenden und – verändernden Schmerz fertig zu werden.

Eigentlich schade, dass dieser faszinierende Film im Getöse vom „Herrn der Ringe“ ins Abseits des Interesses zu geraten scheint.

 

 

 

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