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Auch noch gesehen |
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Nicht noch ein Teenie-Film Eine Posse, die mir aus der Seele spricht. Und das bereits mit dem programmatischen Titel. Hier wird das Genre des steindummen und wässrig-platten Teenie-Films endlich einmal ordentlich durch den Kakao gezogen, den es sich selbst angerichtet hat. Alle die tiefen Gags und Geschmacklosigkeiten, die dieser Film aneinander reiht und von denen man sich ansonsten gähnend abwenden würde, hier sind sie angebracht und maskieren diese spekulative Produktions-Maschinerie zwischen Cheerleader- Gehopse, hässlichem Nickelbrillen-Entlein, das zum schönen Schwan erblüht und dem obligaten College-Schönling bis zur nüchternen Kenntlichkeit. Aber bitte: „Nicht noch ein Teenie-Film“ sollte den eigenen Titel selbst als Programm beherzigen. Nicht dass wegen des großen Erfolges auch davon gleich im Vorhinein die Fortsetzungen programmiert worden sind. Königin der Verdammten Wer trashiges Vampir-Gehabe auf der Leinwand schätzt, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Wer allerdings auf eine weniger gruftige Story Wert legt und das Geld für eine Kinokarte für Rockmusik-produzierende Vampire nicht anlegen möchte, für den gibt es auch in dieser Woche durchaus sehenswerte Alternativen. Gebürtig Ein Film aus Österreich mit prominenter Schauspieler-Besetzung von Corinna Harfouch über August Zirner bis Peter Simonischek. Der gebürtige österreichische Jude Hermann Gebirtig, mittlerweile wohnhaft in New York, wird von einer jungen Journalistin überredet, gegen seine KZ-Peiniger von einst auszusagen und wühlt damit in ihm wieder längst vernarbt geglaubte Wunden auf. Der Film spielt um das Jahr 1987, zur Zeit der sogenannten „Waldheim-Affäre“.
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