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Was diese Woche in unseren Kinos anläuft, kann ich von Amerika aus nur zum Teil beurteilen weil EIN Film in Österreich bestimmt ein Renner sein dürfte, nämlich POPPITZ und den finde ich hier in keinem Kino. Nach dem erfolgreichen Streifen HINTERHOLZ 8 ist dies wieder eine Zusammenarbeit von Harald Sicheritz und Roland Düringer und auch einige erprobte Darsteller aus der HINTERHOLZ-Riege kommen wieder zum Zug wie z.B. Erika Mottl, Andrea Händler und Alfred Dorfer. Ich werde mir diesen Film nach meiner Rückkehr sicher ansehen denn nach dem Inhalt zu urteilen, dürfte der Charter-Urlaub von Gerry Schartl alias Roland Düringer in ein ähnliches Desaster münden wie der seines deutschen Kollegen Gerhard Polt in „Man spricht deutsch“ im Jahr 1988. Ich wünsche POPPITZ jedenfalls von hier aus einen pracht- vollen Start denn jeder erfolgreiche österreichische Film kann dieser Szene nur gut tun. Denn was der österreichische Film dringend benötigt, ist ein Zuwachs an Wertschätzung im eigenen Land. Vieles Weitere ergibt sich dann von selbst.
Einen erfolgreichen Start hat die deutsche Komödie Auf Herz und Nieren offenbar nicht gehabt denn dem von Til Schweiger begonnenen und von Thomas Jahn auf dem Regie-Sessel fertig gestellten Film wird 1. die erfolglose Anlehnung an größere Vorbilder und 2. der Mangel an zündendem Witz nachgesagt. Auch das kann ich von hier aus nicht nachprüfen.
Was ich allerdings unter die Lupe nehmen konnte, war der Nachfolge-Film des „Stuart Little“-Erfolgs aus dem Jahr 1999. In Stuart Little 2 huscht die herzige Haus-Maus der Familie Little wiederum höchst possierlich über die Leinwand und verbündet sich sogar mit Kater Snowball bei der Suche nach dem mysteriösen Piepmatz Margalo, an den der kleine Nager sein Herz verloren hat. Nun strolchen die Beiden durch die Wolkenkratzer-Schluchten von Manhattan und wenn sie dort nicht untergegangen sind dann leben sie noch heute und in zukünftigen Fortsetzungen. Wir werden es ja erleben. „Stuart Little 2“, den Film dieser Woche kann man Mamas, Papas, Omas und Opis für ihre Kleinen jedenfalls gefahrlos empfehlen. Das wär´s für heute, nächste Woche mehr. SIGNS von Erfolgsregisseur M. Night Shyamalan mit Mel Gibson in der Hauptrolle und BLOOD WORK von und mit Evergreen Clint Eastwood habe ich mir übrigens bereits angesehen und dazu ist einstweilen soviel zu sagen: Die österreichischen Film-Freunde können darauf gespannt sein.
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