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Die Flintstones in Rock Vegas Ach, hätte doch der köstliche John Goodman als Fred und sein gesamter Feuerstein-Clan inclusive Geröllheimer-Familie nicht so einen Erfolg mit dem 1994 gedrehten Feuerstein-Film gehabt, es wäre uns eine Menge erspart geblieben. Z.B. ein Streifen, der in diesen Tagen in unsere Kinos kommt. Er heißt "Die Flintstones in Rock Vegas" und ist ein weiteres Opus aus der hoffentlich nicht, oder nicht in dieser Form überhand nehmenden Real-Serie aus dem Stein-und Saurier-Tal. Die Geschichte: Der junge Fred lernt seine Wilma kennen und lieben. Es soll geheiratet werden. Doch der schnöselhafte Geldsack Chip Rockefeller hat ebenfalls ein Auge auf die hübsche Wilma geworfen und will sich natürlich nicht von Fred, einem etwas grob gehobelten Kranführer, aus dem Rennen boxen lassen. Daher sinnt er auf Hinterhältiges und lädt Fred, Wilma sowie Barney und dessen geliebte Betty nach Rock Las Vegas ein, um Fred daselbst in seinem Luxushotel samt Spielhalle um Geld und Wilma zu bringen. Doch da hat der gute Chip seine Rechnung ohne Gazoo, einen etwas unmotiviert in die Geschichte verschlagenen Außerirdischen, gemacht. Der findet nämlich noch rechtzeitig heraus, dass Chip Rockefeller eine Luftnummer ist, die kurz vor dem Konkurs steht. Damit steht dem jungen Glück von Fred und Wilma nichts mehr im Wege und Hollywood hat sein geliebtes Happy-End. Ich sagte es eingangs schon: Ein Filmchen für Kinobesucher mit geringst-möglichen Ansprüchen. Es kann nur gemutmaßt werden, aus welchen Gründen Klasse-Schauspieler wie Stephen Baldwin, Mark Addy - und beziehen wir Joan Collins ruhig mit ein dazu bewegt werden konnten, durch Pappmachee-Kulissen und zwischen Plastikpalmen herum zu hupfen. An den ernst zu nehmenden Filmfreund richtet "Trailer" daher den Rat, sich im TV-Programm schlau zu machen, auf welchem Kanal die Zeichentrick-Serie über die Flintstones läuft bzw. wiederholt wird. Er erspart sich damit einen Weg und eine ziemliche Menge Ärger.
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