STAR WARS Episode II – Der Angriff der geklonten Krieger

 

 

„Star Wars Episode 2 – Der Angriff der geklonten Krieger“ steht im Mittelpunkt dieser Trailer-Rubrik, in der üblicherweise der Film der Woche vorgestellt wird. Es hat ja auch wirklich keinen Sinn, sich der Star-Wars-Hysterie zu entziehen, die 25 Jahre nach dem ersten intergalaktischen Scharmützel, geschürt durch eine geschickte PR-Strategie der Produzenten wiederum weltum-spannend um sich greift. Also sei es drum.

Skandal im intergalaktischen Sperrbezirk. Der grimme abtrünnige Jedi, Count Dooku, probt den Aufstand und versucht sich mit anderen Sternensystemen von der Republik loszusagen. Gegen anfängliche Widerstände wird die Aufstellung einer Armee immer notwendiger. Doch die ehemalige Königin und jetzige Senatorin Padme´Amidala setzt auf Gewaltfreiheit. Diese Taktik ist jedoch umstritten. Der Ernst ihrer Lage wird deutlich, als sie sich gleich zweier Anschläge auf ihr Leben zu erwehren hat. Damit ihr fürderhin nichts geschehen kann, wird sie von Anakin Skywalker, dem jungen, schmucken Schüler von Obi-Wan Kenobi behütet. Und nicht nur das. Auch eine rührende Romanze mit dem Bodyguard entspinnt sich am geheimen Zufluchtsort. Dabei darf ein Jedi-Ritter doch weder zornig sein noch hassen oder lieben. Schade, denkt man, bei zwei so gut gebauten Außerirdischen.

Aber auch im fernen Weltraum scheinen die göttlichen Bestimmungen der Individuen stärker zu sein als erklügelte Gelübde. Wir kennen das aus näherer Distanz !

Während also Amidala und Anakin Skywalker ihr Schäferstündchen abhalten, heftet sich Obi-Wan Kenobi an die Fersen der Auftraggeber der feigen Anschläge und dabei macht er eine Entdeckung, die sein Ritterblut stocken lässt. Auf einem abgelegenen Planeten am Rande der Galaxie stößt er auf die Massen-Produktion von geklonten Wesen, die sich alsbald zu einer riesigen Armee formen sollen. Vorbild für die Klons ist der Kopfgeldjäger Jango Fett, der sich dafür ein geklontes Söhnchen ausbedungen hat. Da scheint es nun doch Schluss mit Lustig zu sein...! Und als Anakin dann noch erfahren muss, dass seine Mutter von einem Nomadenstamm entführt wurde, ist´s mit der Ruhe bei Jedis endgültig dahin...

 

Egal ob in den Weiten des Weltraums oder auf unserem begrenzten Globus, die Geschichten, die von irdischen Drehbuchautoren erdacht und von erdgebundenen Regisseuren in Szene gesetzt werden, sie drehen sich doch alle um die Geschehnisse, die sich zwischen Geburt und Tod abspielen, um Liebe, Macht, um Krieg und um Frieden. Da kann Regisseur George Lucas noch so viele verblüffende und teils sogar epochale Spezialeffekte einsetzen und Kinovisionen von noch nie gesehenen interstellaren Weiten ins Bild rücken, die Story bleibt am Boden. Ebenso wie die meisten der Akteure.

Anlässlich einer Talk-Show, in der kürzlich Dietmar Schönherr zu Gast war, wurde ihm zu Ehren ein kurzer Ausschnitt aus der erfolgreichen 50-er-Jahre TV-Serie „Raumschiff Orion“ eingespielt, in der er den Commander abgegeben hatte und mit Bügeleisen und anderem zweckentfremdeten Haushaltswerkzeug die „Orion“ - damals noch schwarz-weiß – auf Kurs gehalten hatte. Heute entlockt uns das gerade noch ein nachsichtiges Schmunzeln.

„Star Wars 2 – Der Angriff der geklonten Krieger“ wird auf dieselbe Reaktion nicht ein halbes Jahrhundert warten müssen.

 

 

 

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