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Was wäre die Weihnachtszeit ohne eines jener kunstvoll gezeichneten Märchen aus dem Hause Disney ?

In diesem Jahr führen uns die Zeichner und Trickspezialisten also in den bereits aus mehr als 45 Filmen bekannten Urwald, in dem ein kleiner Junge als Waise aufwächst weil seine Eltern von einem Leoparden verspeist wurden. Die Gorilladame Kala findet den Kleinen und entdeckt, über alle Grenzen der Wesensmerkmale hinweg, ihr Mutterherz. Sie nimmt das Baby in Obhut, lässt es unter ihrem Schutz aufwachsen und gibt ihm den Namen TARZAN. Jahre – und viele vergnügliche Filmminuten – später macht der elegante Bodenturner und Baumsurfer TARZAN die Bekanntschaft der Professorentochter Jane. Das ist der Augenblick, bei dem von Johnny Weissmüller bis zu Christopher Lambert als TARZAN-Darsteller stets die vollen Streicher-Sätze im soundtrack einsetzten und so tun sie es auch hier.

Zu einem dramatischen Tutti versammelt sich das Orchester erst wenn TARZAN zur entscheidenden Frage gelangt ob er seine Vertrauten im Urwald verlassen soll oder Jane, seine Angebetete....

Natürlich wartet die Disney-Company wieder mit ihrer traditionell hervorragenden Qualität auch bei diesem Film auf und ich bin – auch nach der üblichen Debatte unter Psychologen und allen Arten von Tier-Bewegten, ob Tiere für die Augen von Kindern und Junggebliebenen ver-"menschlicht" werden dürfen – immer noch der Ansicht, dass es besser ist, jungen Menschen, Tiere auf diese emotionell-positive Art näher zu bringen als auf die Chance, Sensibilität gegenüber unseren befiederten und befellten Mit-Lebewesen zu wecken, zu verzichten.

Außerdem ist die Zeichenkunst der Disney-Mannschaft – allen voran Chef-Zeichner Glen Keane – so mitreißend, dass ich diesen TARZAN schon deshalb mit Nachdruck all jenen Kinobesuchern ans Herz legen möchte, die sich dasselbe noch für alle Arten von Märchen bewahrt haben.

Auf ganz erstaunliche special effects müssen Sie selbst hier nicht verzichten denn Disney hat es sich knappe 5 Millionen Dollar kosten lassen, ein Computer-Programm zu entwickeln, das es den Zeichnern ermöglicht, räumliche Hintergründe direkt am Computer zu entwerfen. Das wird die Disney-Company übrigens wenig kratzen, angesichts der Tatsache, dass sie mit TARZAN bereits in den ersten 18 Wochen in den USA sage und schreibe 310 Millionen Dollar eingespielt hat. Dieses von Disney patentierte Programm nennt sich "Deep Canvas" (zu  deutsch: Tiefe Leinwand) und schafft die dreidimensionalen Eindrücke, die im TARZAN-Film selbst den abgebrühtesten special-effects-junkie erstaunen lassen.

Frank Hoffmann´s TRAILER verleiht diesem neuen DISNEY das Prädikat: BESONDERS SEHENSWERT für alle Jungen und Junggebliebenen.

http://www.disney.de/DisneyKinofilme/Tarzan/index.html


 

 

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